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Gemmologie

Woher kommt die Farbe?

Die Erforschung der Ursachen der Edelsteinfarben stellt eine der reizvollsten Seiten der Gemmologie dar. Sie verbindet Bereiche der Optik und der Chemie mit den neuesten Erkenntnissen über die Struktur und die Kräfte der Atome.

 

Die farbigen Steine teilt man in zwei Kategorien:

  • Diejenigen Steine, bei denen das farbgebende Element aufbauender Bestandteil ist, nennt man idiochromatisch oder eigengefärbt. Diese Edelsteine kommen deshalb nur in einer Farbe vor. Dazu gehören z.B. der Türkis, der Peridot, der Rhodonit.
  • Die meisten Edelsteine ergäben bei reiner, chemischer Zusammensetzung farblose Kristalle.

Woher also kommt hier die Farbe? Die Farbe stammt von der zufälligen Präsenz anderer, farbgebender Elemente, die im Kristallgitter eingebaut sind. Diese Fremdatome von Titan, Chrom, Eisen, Nickel, Vanadium, Mangan, Kobalt und Kupfer begründen die Farbe. Diese Steine, die gewissermassen "gedopt" sind, werden allochromatisch oder fremdgefärbt genannt. Der Saphir, der Rubin, der Smaragd, der Turmalin und viele andere gehören zu dieser Kategorie. Und noch eine Tatsache mag erstaunen: Das gleiche chemische Element kann verschiedene Farben hervorrufen; je nach Wirtstruktur des Steines verleiht z.B. Chrom dem Rubin sein Purpurrot, dem Smaragd aber sein unnachahmliches Grün.

Opale

Der bestrickende Zauber des Opals geht von seinem einzigartigen Farbspiel aus.

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