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Gemmologie

Die Gemmologie – Aristokratin der Naturwissenschaften

Auch wenn es dem Menschen gelungen ist, in die Geheimnisse des Lebens der Tiere und Pflanzen einzudringen, bewahren die Edelsteine ein Geheimnis, das Erstaunen und tiefen Respekt hervorruft.

 

Die Vollkommenheit dieser bezaubernden Erzeugnisse des Mineralreiches – hervorgebracht vor Jahrmillionen durch eine brodelnde Natur – ist faszinierend. Bereits in prähistorischer Zeit wurden farbige Kiesel gesammelt. Das Meer hatte sie während langer Zeit aufgehoben, abgeschliffen und dann an die Ufer geschwemmt.

 

Offenbar haben sich zuerst die Männer mit diesen wertvollen Kleinodien geschmückt, um die Aufmerksamkeit ihrer Umworbenen auf sich zu lenken. Später erst wurden sie zu den edelsten Merkmalen weiblicher Anmut. Die Vielfalt der seltenen und wertvollen Steine regte zur Zeit der Renaissance den Menschen an, deren Geheimnisse zu lüften und in ihre Wunder einzudringen. Seither sind die Erkenntnisse immer erweitert worden. Eine neue Wissenschaft, aus der Mineralogie gewachsen, mehrere Disziplinen der Naturwissenschaften in sich vereinend, entwickelte sich und wurde in den Adelsstand erhoben: die Gemmologie.

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